Guter Journalismus ist Mangelware geworden in einer Zeit gleichgeschalteter Mainstream-Medien sowohl im öffentlich-rechtlichen Bereich als auch bei vielen privaten Medien. Nur wer als Journalist mitschwimmt im Strom der abgeforderten politischen Correctness, macht Karriere oder darf seinen Job in Zeiten des anhaltenden Dahinsiechens der Zeitungen noch eine Zeit lang behalten. Duckmäusertum und Angst herrscht in vielen Redaktionsstuben, in den große Bildschirme protzen, aber kleiner, angepasster Mainstreamjournalismus produziert wird.

Wie keine andere Partei leidet die AfD weiter unter der Ignoranz der Medien: Kein Medium berichtet aktiv über unsere Partei. Gibt es Berichte, sind sie im Vergleich zu anderen Parteien nicht nur klein und versteckt untergebracht. Vielfach wird sogar gar nicht oder falsch berichtet. Aus Pressemitteilungen wird allenfalls derjenige Teil wiedergegeben, der am wenigsten politisch brisant erscheint. Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem mündigen Leser oder Zuschauer: Fehlanzeige. Besser verschweigen und wegdrücken als irgendwo anecken, ist die Devise. Kein Wunder, dass immer mehr Leser, denen man die zurechtgerückte Realität serviert, den selbstherrlichen, angeblichen Meinungsmachern bei den Zeitungen den Rücken kehren – für diese Qualität ist die Zeitung auch inzwischen einfach viel zu teuer geworden. Abbestellung ist letztlich das einzig wirkende Mittel der nicht mehr ernst genommenen Leser. Leider kann die öffentlich-rechtliche Meinungsmaschinerie nicht so einfach abbestellt werden – im Gegenteil. Jeder Haushalt muss inzwischen für die manipulativen Berichte auch noch zahlen. Fast 8 Mrd. Euro kassieren ARD und ZDF im Jahr. Dagegen fährt die AfD bekanntlich eine Kampagne.

Die AfD in Dortmund hatte u.a. auch am Abend der letzten Kommunalwahl leidvolle Erfahrungen mit dem „Rotfunk WDR Dortmund“ gesammelt: Da war es für den WDR-Mann Kai Bandermann „von keiner Relevanz“ und deshalb auch kein Interview wert, dass auf Anhieb drei AfD-Vertreter den Sprung in den Rat Dortmunds geschafft hatten. Und das, obwohl der AfD-Erfolg am diesem Abend das einzig journalistisch Berichtenswerte an der Wahl in Dortmund war.

Nach zahlreichen Fällen unangemessener Berichterstattung über die AfD oder zu allgemeinen gesellschaftlichen Ereignissen haben wir uns nunmehr entschlossen, Fälle von manipulativem Meinungsjournalismus, falschen oder einseitigen Darstellungen und Manipulation durch Weglassen relevanter Informationen öffentlich auf unserer Homepage, auf Facebook und auf weiteren Publikationsoberflächen der Partei zu brandmarken.

Heute: Ruhr Nachrichten (RN)

Die Zeitung, die als Monopolist in Dortmund inzwischen auch den lokalen Inhalt für die westfälische Rundschau liefert, berichtete am 17.9. über den Raubüberfall mit einem Messer auf eine Frau, die im Gesicht verletzt wurde. Während der offizielle Polizeibericht darauf hinweist, dass es sich um zwei Angreifer „südländischen Täter-Typs“ handelte, findet sich in der RN-Meldung dieses für eine Festnahme der gefährlichen Täter wichtige Merkmal nicht mehr. Dieses bewusste Weglassen der Täterbeschreibung ist von uns schon mehrfach festgestellt worden. Wir stufen das als opferverachtenden Ausfluss einer falsch verstandenen, täterschonenden und naiven Willkommenskultur ein, die die Realität bewusst verfälscht. Offenbar soll gegenüber dem Leser einmal mehr verschleiert werden, in wie vielen Fällen die Tatverdächtigen Menschen mit Migrationshintergrund sind. Warum bevormundet die Zeitung eigentlich den Leser und behält ihm diese Information vor?

In diese Kategorie manipulativer Zeitungsberichterstattung sind auch Fälle einzuordnen, in denen identifizierte Täter noch nicht einmal mehr mit der Namensabkürzung genannt werden. Hieß es früher: „Der 26-jährige Mohammed Y. aus Dortmund“ oder der 26-jährige Alexander D. aus Dortmund, so heißt es nunmehr selbst in Gerichtsberichten: „Der 26-jährige Dortmunder“. Eine ganz wesentliche Zusatzinformation für den mündigen Bürger, der doch wohl selbst denken und beurteilen kann, ist damit weggefallen. Wir werden diese Fälle demnächst extra dokumentieren.

Das alles liegt ganz auf dem Niveau der „XY-ungelöst“-Redaktion, die einen Beitrag über einen farbigen Vergewaltiger zunächst nicht senden wollte, es unter dem Druck der Öffentlichkeit es aber dann doch in Aussicht stellte. Journalisten dürften sich nicht vom gesellschaftlichen Mainstream beeinflussen lassen, meinte dazu der Journalistenverband immerhin zu diesem krassen Fall. Wir meinen: Straftäter sind Straftäter ob weiß, braun, gelb oder schwarz und sind zu benennen.

Bilden Sie sich selbst eine Meinung. Hier zum Vergleich die Original-Polizeimeldung und das, was die Ruhr Nachrichten daraus gemacht haben:

RN vom 17.09.2015
Polizeimeldung vom 17.09.2015