Als am 31.12.2024 die letzten Minuten des alten Jahres langsam, aber sicher vergingen, blickte man auf zwölf Monate voller Turbulenzen zurück. Die ungeliebte Ampel-Regierung scheiterte im November 2024, Neuwahlen waren bereits in aller Munde und es bestanden keine zwei Meinungen darüber, dass sie der AfD einen beachtlichen Erfolg bescheren würden. Jedem war klar, dass 2025 ein Kampfjahr werden würde, auch für die Dortmunder AfD, die im September 2025 die Kommunalwahl zu bestreiten hatte.
Erste Risse in der Brandmauer?
Ende Januar kam es im Bundestag erstmals zum gemeinsamen Abstimmverhalten von CDU und AfD. Nach einer Reihe von fürchterlichen Anschlägen und Messerangriffen bestand die Notwendigkeit einer radikalen Wende in der Migrationspolitik. Die CDU täuschte diese nur aus wahlkampftaktischen Gründen an, doch sah der linke Flügel des Establishments bereits ein Ende der „Brandmauer“ zur Ausgrenzung der AfD. Deutschlandweit wurde von linken Agitatoren zu Demonstrationen gegen die vermeintliche Allianz zwischen AfD und CDU aufgerufen. Auch in Dortmund fanden sich linke NGOs und ihre Fußtruppen zu Kundgebungen zusammen, die keineswegs die Mehrheitsverhältnisse in der BRD widerspiegelten.
Gewohnt unsouverän reagierte auch das Dortmunder Ratsestablishment. Im Februar verabschiedeten die linken Fraktionen im Rat einen „Brandmauerbeschluss“, welcher die AfD von jeglicher Entscheidungsfindung ausschließen sollte.
Davon zeigte sich der Bürger unbeeindruckt. Im Februar gelang der AfD ein historischer Wahlsieg bei der Neuwahl des Bundestages. Mit 20,8 Prozent wurde sie hinter der CDU (28,5 Prozent) zweitstärkste Kraft, in Dortmund schaffte sie es auf Rang drei. Die linken Parteien, allen voran die SPD, verloren nun nach zahlreichen Niederlagen im Osten auch auf Bundesebene an Rückhalt.
Das Ende von Thomas Westphal
Ab August setzte die AfD ihre Erfolgsserie in Dortmund fort und hangelte sich von Sieg zu Sieg. Während des Kommunalwahlkampfes versuchte die Stadtverwaltung dem AfD-Kreisverband die Nutzung des Dortmunder Stadtwappens auf Wahlwerbematerialien zu untersagen – ohne Erfolg.
Auf den Sieg bei der Bundestagswahl folgte der Wahlerfolg bei den Kommunalwahlen. Am 14. September wurden 18 Kandidaten der AfD in den Dortmunder Stadtrat gewählt. Die AfD-Ratsfraktion sitzt nun als drittgrößte Fraktion im Rat. Unser Oberbürgermeisterkandidat Heiner Garbe holte mit 14,59 Prozent der Stimmen ebenfalls ein beachtliches Ergebnis und lag mit dem parteilosen Kandidaten Frank Cremer fast gleichauf, während Ann Kathrin-Lögering (Grüne) und Fatma Karacakurtoglu (Linke) diesmal überholt werden konnten.
Thomas Westphal, der sich als glühender AfD-Hasser völlig übernahm, wurde am 29. September per Stichwahl aus dem Amt gewählt. 80 Jahre SPD-Vorherrschaft endeten aufgrund der maßlosen Arroganz des Ex-OBs gegenüber großen Teilen der Dortmunder Stadtgemeinschaft. Mit der Aufhebung des „Brandmauerbeschlusses“ durch die Bezirksregierung Arnsberg wurde im November zudem ein weiteres Vermächtnis des gescheiterten Westphal beseitigt. Ein grauer Herbst für die Altparteien, ein zweiter Frühling für die AfD.
Ausblick für 2026
Ohne zu übertreiben, lagen die Resultate des nun ablaufenden Jahres über den eigenen Erwartungen. Trotz gewaltiger finanzieller und administrativer Überlegenheit gelang den Altparteien keine Eindämmung der patriotischen Erfolgswelle. Das kommende Jahr bietet eine weitere historische Chance, nämlich in Sachsen-Anhalt den ersten AfD-Ministerpräsidenten zu stellen. Dafür wünschen wir unserem dortigen Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund alles erdenklich Gute!
Ebenso wollen wir uns bei allen Wählern und Unterstützern bedanken, die ihre wohl letzte politische Hoffnung in uns setzen. Auch 2026 werden wir Sie würdig im Rat unserer Heimatstadt vertreten!
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