Soeben erst von einer wochenendlichen Dienstreise zurückgekehrt, bleibt mir zuwenig Zeit für eine umfassende Predigt. Legen wir die Kürze diesmal als Würze aus. Zwar haben sich über 50 Artikel aus der vergangene Woche angesammelt, welche einer Erwähnung durchaus würdig wären, jedoch muß heute das Konvolut unbarmherzig auf’s Wesentliche reduziert werden. Die Wiederauferstehung einer bereits totgeglaubten Vokabel, darf dabei nicht fehlen. Schon bemerkt? Er ist wieder da! Der Kulturschaffende…
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/kulturschaffende-1934-1976-2018/
war auch in der zweiten Diktatur auf deutschem Boden unverzichtbar…
https://www.achgut.com/artikel/wuerde_verantwortung_demokratie
wenn es darum ging, der Macht die Stiefel zu lecken. Denn im Unterschied zum Kanalbauer, Fliesenleger oder Schweißer muß sich der sonst brotlose Kulturschaffende des Wohlwollens der politisch Mächtigen versichern:
https://www.achgut.com/artikel/der_bedrohte_lebensraum_der_kulturschnepfe
Die Gesellschaft für deutsche Sprache (das sind die mit den unsäglichen jährlichen Unwörtern) rechnet laut Wikipedia den „Kulturschaffenden“ zu den „überlebensfähigen DDR-spezifischen Wörtern“:
https://philosophia-perennis.com/2018/09/25/genossinnen/
Von der Reichskulturkammer ist da schon nicht mehr die Rede. „Wenn wir schreiten Seit‘ an Seit‘ stand schließlich auch im Liederbuch der SA bevor der Propagandahit zur Parteihymne der SPD avancierte. Lingua quarti imperii.
Merke(l): Wer Nazi ist, bestimmen wir! Daher wurde auch Hubertus Knabe aus dem Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin Hohenschönhausen entlassen. Unbestätigten Meldungen zufolge will er sich aber nicht in den Westen freikaufen lassen.
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/stasi-gedenkstaette-entlaesst-hubertus-knabe/
Im linken Lager ebenfalls in Ungnade gefallen ist der Dalai Lama. Der alte Rassist zeigte sich mit der Integration von 1,3 Milliarden Chinesen in sein Heimatland Tibet überfordert und erklärt nun sogar, Europa sei den Europäern:
Auf diesem Pfade der Erleuchtung wandelt die evangelische Kirche noch nicht. Mit der Suche nach Anschlußnutzern für ihre verwaisten Tempel, ist sie allerdings erfolgreich…
https://philosophia-perennis.com/2018/09/29/hamburg-evangelische-kirche-wird-zur-moschee/
denn das Opium des Volkes wird demnächst in der Wasserpfeife geraucht. Aber Sisha!
Wichtig ist den mit dem Klingelbeutel Gepuderten etwas ganz anderes: Keinesfalls darf beim Massenfrömmeln in Dortmund dem Leibhaftigen Einlaß gewährt werden!
https://jungefreiheit.de/kultur/2018/evangelischer-kirchentag-schliesst-afd-aus/
Überhaupt scheint für Inklusionisten das Exkludieren von besonderem Reiz zu sein. Neuer Trend: Blockwarte blocken Blogger…
https://bazonline.ch/leben/gesellschaft/auf-der-naziblockliste/story/17166606
und in der Unionsfraktion gibt es weniger Kauder-welsch. Mutter Blamage verliert ihren ergebensten Paladin:
https://www.nzz.ch/meinung/angela-merkel-das-ende-der-aera-ist-in-sicht-ld.1423085
Soweit die Wochenschau im Schnelldurchlauf. Ein herausragender Beitrag muß aber noch genannt werden. Der Historiker Jörg Baberowski beschäftigt sich in einem vortrefflichen Artikel mit der Frage des Widerspruchs zwischen Sicherheit und Freiheit. Klare Empfehlung als Artikel der Woche:
https://www.nzz.ch/feuilleton/der-mensch-laesst-sich-nicht-beliebig-zurichten-ld.1419506
Auch die zum Ende regelmäßig auftauchende Frage nach dem Verbleib des Positiven beantwortet sich heute kurz: Schokolade ist die Lösung unserer Probleme. Allein mit Schokolade ist das Abstruse noch erträglich. Dank der in der Kakaobohne enthaltenen Stoffe Serotonin, Dopamin, Phenylethylamin und Anandamid kann man selbst die GröBuKaZ ganz ohne bleibende nervliche Schädigung überleben:
https://vera-lengsfeld.de/2018/09/29/auf-nach-suedamerika/#more-3578
Daher schleicht jetzt zum Kühlschrank…
Andreas Urbanek
Sprecher AfD-Kreisverband Dortmund